Die Golzbeute
Die Golzbeute ist eine besondere Oberbehandlungsbeute. Im Gegensatz zur klassischen Magazinbeute werden die Zargen nicht übereinandergestapelt. Brut- und Honigraum liegen nebeneinander in einer Ebene.
Dadurch kann am Volk gearbeitet werden, ohne schwere Zargen abheben zu müssen.
Besonderes Konzept
Bei der Golzbeute befinden sich Brutraum und Honigraum nebeneinander statt übereinander. Man kann sie sich vereinfacht wie eine Magazinbeute vorstellen, die nicht gestapelt, sondern in die Länge gebaut wurde.
Die Bearbeitung erfolgt von oben. Dadurch unterscheidet sie sich deutlich von klassischen Hinterbehandlungsbeuten.
Arbeiten am Volk
Viele Imkerinnen und Imker schätzen die ruhige und rückenschonende Arbeitsweise an der Golzbeute. Die einzelnen Waben können bequem gezogen werden, ohne ganze Zargen anheben zu müssen.
Das macht die Golzbeute besonders interessant für feste Bienenstände.
Für wen eignet sich die Golzbeute?
Die Golzbeute eignet sich besonders für stationäre Imkerei und für alle, die rückenschonend arbeiten möchten.
Sie ist außerdem eine interessante Alternative für Imkerinnen und Imker, die verschiedene Betriebsweisen kennenlernen und vergleichen möchten.
Gut zu wissen
Die Golzbeute wird gelegentlich mit Hinterbehandlungsbeuten verwechselt. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine Oberbehandlungsbeute: Die Waben werden von oben bearbeitet, ähnlich wie bei einer Magazinbeute.
Der große Unterschied liegt darin, dass Brut- und Honigraum nicht übereinander, sondern nebeneinander angeordnet sind.
Unser Lehrbienenstand
Auf unserem Lehrbienenstand kann die Golzbeute im praktischen Einsatz betrachtet und mit anderen Beutensystemen verglichen werden. Gerade dieser direkte Vergleich macht die unterschiedlichen Betriebsweisen besonders anschaulich.












