Carnica

Carnica (auch Kärtner Biene oder Krainer Biene)

Die Carnica ist, wie auch die Buckfastbiene, von Natur aus keine in Deutschland heimische Biene,

Sie wurde nach dem 2. Weltkrieg aus dem südlichen Europa eingeführt (Österreich, Slowenien u.a.) und verdrängte so die heimische und weniger sanftmütige Dunkle Biene.

Man erhoffte sich durch die Verbreitung der Carnica Biene neben sanftmütigen Bienen auch größere Honigerträge.

Neben ihrer Sanftmut hat sie einen auch guten Orientierungssinn.

Sie überwintert in relativ kleinen Einheiten, hat dafür aber eine starke Frühjahrsentwicklung.

In Trachtlücken neigt sie eher dazu, ihr Brutgeschäft einzustellen.

Auffällig ist, dass sie im Gegensatz zu anderen Unterarten der Apis mellifera einen große Schwarmneigung hat.

Von der Carnica Biene gibt es in Deutschland verschiedene Zuchtlinien, wie z.B. Troiseck, Peschetz, Sklenar oder Celler Linie.

Die Besonderheit der Carnicazucht ist die besondere Wertschätzung von Rassemerkmalen (z.B. Farbe von Filzbinden und Panzer oder auch Cubitalindex)

Auch die Carnica Biene ist nicht auf ein Beutensystem festgelegt. Ein Imkern in Dadant – oder

1 ½ DNM Beuten ist ebenso erfolgreich möglich, wie im Maß Zander oder DNM: